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der Kopf raucht



Ja doch, es gibt mich noch. Ich habe nur gerade ganz viele Dinge im Kopf, die passen kaum noch rein. Man betrachte die Skizze.

Input II



21.10


28.10


04.11

Nach fast einem Jahr der nächste Post - ja, das Studium ist anstrengend, und ein Sozialleben besitze ich auch, danke der Nachfrage, Seit meinen ersten Aktzeichnungen sind nun sogar schon zwei Jahre vergangen, aber der Hiatus ist beendet - es geht weiter. In diesem Semester belege ich einen Kurs "Freies Aktzeichnen", und der ist ziemlich großartig. Ich gehe einmaldie Woche an die Kunsthochschule, zeichne in einem Raum voller talentierter Menschen Körper, und gehe, sobald ich muss. Wenn ich Input brauche, dann kann ich mit jemandem sprechen.

Mir wird aktuell wieder die Bedeutung von Routine bewusst (damals besaß ich sie - und dazu noch einen weichen Bleistift). Ich sehe, wie mein Prozess und meine Ergebnisse besser werden. aber ich bin noch lange nicht zufrieden, und genau so soll es sein. Ich entdecke mein Potenzial wieder, und ich werde so ungeduldig, es sich entfalten zu sehen. Es wäre toll, nur daran arbeiten zu können, aber die Architektur wartet nicht.

Ob ich Routine auch in das Schreiben dieses Blogs wieder erlangen werde ist etwas fraglich, aber ich bemühe mich. Allerdings gibt es nach wie vor Prioritäten - ich bitte um Verständnis!


11.11

live for the good times



Machen wir uns mal nichts vor: Frauen und androgyne Gesichter dominieren mein Blog & Skizzenbuch. Dafür gibt es diverse Erklärungsansätze, aber die sind mir jetzt einfach mal egal. Fakt ist, dass ich in den seltensten Fällen eine Zeichnung mit dem Gedanken beginne, jetzt einen Mann, eine Frau, oder nichts von beidem darzustellen. 
Der Herr hier hat eigentlich coole, pinke Textmarker-Haare, die mein Scanner ihm leider nicht gönnen wollte.

fuck the hype - das wichtigste in deinem Leben bist du



29. September 2013
Ich finde es ziemlich dramatisch, dass Medien und Gesellschaft immer wieder Kapputes idealisieren; wenn ich auf Tumblr ein schönes Bild von einem dürren Mädchen mit blutigen Knien o.ä. sehe wird mir übel. Was soll das? Ihr nennt es vielleicht "soft grunge" oder "hipster", aber physische Verletzungen sind ebenso wenig cool wie psychische, also hört verdammt noch mal auf sie zu hypen. Menschen die tatsächlich unter sozialen Ängsten, Depressionen, Suizidgedanken, Essstörungen, häuslicher Gewalt etc. leiden gehen damit in aller Regel nicht hausieren, und haben daran auch keinen Spaß. Sie finden's nicht cool, deep, und poetisch, nein, normalerweise finden sie's ziemlich Scheiße, und wenn sich dann irgendjemand z.B. "socially awkward" nennt, weil er einmal im Leben was Dummes in der Öffentlichkeit gesagt hat, dann ist das nicht nur dämlich, sondern auch noch beleidigend.

Verletzungen machen Menschen weder hässlicher noch schöner, sie schmerzen, und sie sollten nichts Erstrebenswertes sein.